Grüner Hufabdruck: die Ökobilanz des Pferdes

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Laut einigen neuen Studien ist das Pferd mit Abstand der größte Klimasünder bei Haustieren: es gilt im Schnitt: je größer das Tier desto größer die Belastung für das Klima [Betrachtet wurden die Punkte Fütterung, Unterbringung, Fäkalien, PKW-Fahrten, Anschaffung von Zubehör].
Vergleich: Die Haltung eines Pferdes verursacht über ein Jahr eine Umweltbelastung vergleichbar einer 21.500 Kilometer langen Autofahrt. (Der durchschnittliche Deutsche fährt pro Jahr nur etwa 13 000 Kilometer.)
– aber vorauf kannst du achten um die Ökobilanz deines Pferdes zu verbessern?
♻️ besonders der Punkt Umweltbilanz im Bereich Fütterung kann dabei genauer unter die Lupe genommen werden: wenn möglich, kaufe Heu bei einem lokalen Bauern ein, sodass es nicht quer durch ein Land transportiert werden muss
♻️ die Ökobilanz von fertig gemischten Müsli mit vielen Zusätzen ist natürlich schlechter als einzelne Hafer, Gerste etc. Eventuell kannst du dein Müsli selber zusammenstellen, immerhin weiß du dann genau die Inhaltsstoffe
♻️ tatsächlich könnte man die Ökobilanz des Pferdes um 30% beim Einstreu verbessern, wenn statt Stroh Hobelspäne von einem lokalen Hersteller genutzt werden kann, aber man sollte gedenken, dass gutes Stroh für den Verdauungsapparat des Pferdes wichtig ist

Aber seien wir mal ehrlich, dass das Pferd ein zeitintensives und aufwändiges Hobby ist, ist jedem Reiter und Pferdemenschen klar. Trotz der schlechten Ökobilanz verursacht das Pferd weniger als 1 Prozent der totalen durch Konsum verursachten Umweltbelastung insgesamt. Mobilität, Ernährung und Wohnen sind die eigentlichen Hauptprobleme. Von daher ist es wirklich nur ein kleiner Teil – wie du dennoch deinen Stallalltag etwas nachhaltiger gestalten kannst, erfährst du unter www.greenhooves.de – 5 Tipps und Tricks für mehr Nachhaltigkeit im Stallalltag 💚🌿